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Leben in der Stadt

Innerhalb der Stadtmauern siedelten sich spezialisierte Handwerker, Bauern und Tagelöhner an. Die Handwerker – ausschließlich Männer – organisierten sich in Vereinigungen, den „Zünften“ oder „Handwerken“. Sie sorgten für eine breit gefächerte Versorgung der Bewohner. Für die Arbeit im häuslichen Bereich war die Frau zuständig.

Die Sattlermeister Josef und Josef Anton Müller, mit ihrem Gesellen Lorenz Gutmann und dem Lehrling Hans Müller



„Hans Meier, Hufschmiedmstr. & Wagenbaugeschäft“, um 1930

Landwirtschaft, Industrie und Vergnügen

Während Hopfen- und Spargelanbau bis in die heutige Zeit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sind, gehört die Arbeit in den Steinbrüchen und in der Rössler’schen Eisengießerei vor den Toren der Stadt mittlerweile der Vergangenheit an. Die Arbeit findet heute meist in Fabriken und Gewerbegebieten in Außenbezirken statt. Trotzdem hat sich in Abensberg das mittelalterliche Stadtbild weitgehend erhalten und eine ausgeprägte Wirtshauskultur dazugesellt. Mit der oft sehr harten täglichen Arbeit war das Vergnügen untrennbar verbunden. Das Wirtshaus und auch das Badhaus waren Orte der Erholung, Abwechslung und der Kommunikation.

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